tmGDI Generic Data Interface

In vielen Unternehmen werden unterschiedliche Applikationen mit eigenen Datenspeichern zur Pflege und Verarbeitung von Objekt- und Vorgangsdaten eingesetzt. Dies hat den Nachteil, dass relevante Informationen zu einem Element/Objekt häufig verstreut und schwer zugänglich in verschiedenen Datenbanken liegen.

Hier setzt das Konzept einer so genannten Configuration Management Database (CMDB) an. Nach der IT Infrastructure Library (ITIL) handelt es sich bei der CMDB um eine Datenbank, welche dem Zugriff und der Verwaltung von so genannten Configuration Items dient. Als Configuration Item (CI) werden dabei im IT-Management alle Betriebsmittel der IT bezeichnet. Unter dem Begriff „Configuration“ versteht man in diesem Zusammenhang den Bestand und die gegenseitigen Abhängigkeiten der verwalteten Objekte. Fass man den Objektbegriff etwas weiter, dann kann dieses Prinzip grundsätzlich auf jede Art von Objekt (auch außerhalb des IT-Managements) übertragen werden.

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Ziel ist es, alle Informationen aus den o.g. Datenbanken an einer Stelle zu konsolidieren und so den Zugriff auf diese Daten einfacher und transparenter zu gestalten. Nicht zwangsläufig müssen dazu die Daten physisch in einem Datenbanksystem vereinigt werden. Meistens ist es sogar sinnvoller, ein verteiltes Datenbankmanagementsystem zu implementieren und die Daten über eine Schnittstelle den (mit)nutzenden Anwendungen zur Verfügung zu stellen.

Hier kommt das tmGDI Data Interface zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Anwendungsumgebung, die dem dynamischen Austausch von Informationen zu Elementen (Objekten) zwischen unterschiedlichen Daten- und Betriebsplattformen dient. Als datenliefernde Systeme werden zurzeit die Formate SQL Server, Oracle, Access, XML und CSV unterstützt. In den anfordernden Anwendungen können die abgefragten Informationen unter anderem angezeigt, in Berichten verarbeitet oder zur Unterstützung von Aktivitäten verwendet werden.

Grundsätzlich sollen Daten dabei nicht redundant gespeichert, sondern zur Laufzeit dynamisch aus den Quellsystemen abgefragt und in den nutzenden Anwendungen bereitgestellt werden.

Die Bereitstellung der Daten erfolgt in standardisierten Formaten. Als Basisformat wird eine XML-Struktur verwendet. Weitere Ausgabeformate der Schnittstelle sind .NET DataSet- und DataTable-Objekte, CSV-Listen sowie eine HTML-transformierte Darstellung.

Unterstützte Eingangsformate

Format Lesen Schreiben
tmGDI Version 1.0
MS SQL Server Database x x
Oracle SQL Database x x
MS Access Database x x
XML Datei x x
CSV Datei x x

Unterstützte Ausgabeformate

Format String Stream File
tmGDI Version 1.0
.Net DataSet Object - - -
.Net DataTable Object - - -
XML DataSet x x x
XML DataTable x x x
HTML DataSet (nested) x x x

Unsere Lösung

Das tmGDI Generic Data Interface stellt Daten aus unterschiedlichsten Umgebungen und Formaten für beliebige Nutzer zur Verfügung. Dabei können die Daten gemischt und angereichert werden, um den jeweiligen Informationsanforderungen gerecht zu werden.

Dynamik von Daten

Dynamik beschreibt in der Informatik die Eigenschaft einer Hard- oder Software, sich an veränderte Bedingungen anzupassen.

Eine generische Datenschnittstelle muss in der Lage sein, Datenanforderungen und Datenstrukturen zur Laufzeit zu verarbeiten, die zum Zeitpunkt der Entwicklung nicht bekannt sind. Damit verbietet es sich prinzipiell, solche Anforderungen und/oder Strukturen im Programmcode in irgendeiner Form festzulegen.
Das tmGDI Generic Data Interface zeichnet sich daher durch eine strikte Trennung von Daten, Geschäfts- und Anwendungslogik (Anwendungsverhalten) sowie der Ausgabeformatierung (Gestaltung) aus. Sämtliche Daten und Abläufe zu ihrer Verarbeitung werden in Konfigurationen, Skripten und Statements außerhalb der Anwendungsmodule definiert. Sie können angepasst werden, ohne dass dazu eine Änderung des Programmcodes erforderlich ist.


Durch konsequente Trennung von Daten, Verhalten und Gestaltung unter Verwendung der für jeden Bereich spezifischen Formate und Sprachen erreichen wir größtmögliche Transparenz und eine wartungsfreundliche Umgebung.